Gemeinwohlorientierung

Die Sparkassen sponsern und initiieren zahlreiche soziale, kulturelle und infrastrukturelle Projekte in ganz Österreich. Diese werden im jährlichen CSR-Bericht abgebildet.

Folgende Initiativen werden bundesweit unterstützt:

Hospiz Österreich

Es gehört nicht nur zu den Aufgaben der Sparkassen, Wohlstand zu schaffen und zu sichern, die Armut zu bekämpfen und den Menschen in den Regionen bei der Verwirklichung ihrer Ziele zu helfen, sondern immer auch für spätere und schlechtere Zeiten vorzusorgen – bis zuletzt.

Die Zusammenarbeit mit dem Dachverband Hospiz Österreich, die seit 2007 besteht,  nimmt dabei in zweierlei Hinsicht eine Sonderstellung ein: Erstens ist es die einzige karitative Initiative der Sparkassen, die bundesweit unterstützt wird; zweitens sind wir froh und dankbar, in einem Bereich tätig sein zu dürfen, der in unserer Gesellschaft noch immer ausgeklammert und verdrängt wird. Wir hoffen, dass es die ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie die Betroffenen ermutigt, dass sich die Sparkassen ganz offiziell als Partner der Hospizbewegung zu dieser Herausforderung bekennen und diese mittragen.

www.hospiz.at

Sparkasse Schülerliga

Seit 1975, also seit mehr als 40 Jahren, besteht zwischen dem Österreichischen Sparkassenverband und dem Bundesministerium für Bildung eine der beständigsten und erfolgreichsten Partnerschaften im Jugendsport, die Sparkasse Schülerliga. Im Rahmen des Schulunterrichtes spielen jährlich 18.000 Mädchen und Buben um die Landes- und Bundesmeisterschaften im Volleyball (Mädchen) und Fußball (Buben). Die Unterstützung umfasst nicht nur finanzielle Leistungen für die Abwicklung der Bewerbe, sondern auch die Ausrüstung aller Kinder – gemeinsam mit dem Co-Sponsor ERREÀ Österreich – und umfangreiche lokale Förderungen der Mannschaften durch die einzelnen Sparkassen.

www.sparkasse-schuelerliga.at 

Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Schule

Eine wichtige Vermittlerrolle zwischen Sparkassen und Schule nimmt die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Schule (AWS) ein, eine Kooperation des österreichischen Sparkassenverbandes und der Wirtschaftskammer Österreich.

Diese Kooperation, die seit 1967 besteht, ist als Projekt am Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) angesiedelt.

Unter dem Motto „Wir bringen die Wirtschaft ins Klassenzimmer“ ist es das erklärte Ziel der AG, Schüler handlungsorientiertes wirtschaftliches Wissen zu vermitteln sowie eine positive Grundeinstellung zur Wirtschaft zu fördern.

Zielgruppe sind Pädagogen aus allen Schulformen sowie interessierte Meinungsbilder aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Ihnen stellt die AWS gratis Medienpakete, Unterlagen und Best Practice-Beispiele (in Papierform und als Download) zur Verfügung, in denen Themen wie Banken und Versicherungen, Tourismus und Freizeit, Gewerbe und Handwerk oder Transport und Verkehr für den Unterricht aufbereitet sind. Zusätzlich sind einige der Unterlagen auch auf Englisch und Französisch erhältlich, um Wirtschaftskunde mit Fremdsprachenunterricht verbinden zu können.

Das AWS kann fast 200.000 Downloads im Jahr verzeichnen, dazu kommen Auflagen von ca. 10.000 Exemplaren der gedruckten Schulungsunterlagen. Dazu gehören Kopiervorlagen, Arbeitsblätter, Linktipps und entsprechende Pressetexte. Ergänzend sind 25 Ländersteckbriefe sowie Firmenporträts erhältlich.

http://aws.ibw.at/

Unterlagen können unter http://aws.m-services.at gratis heruntergeladen werden.

Mikrokredit als Makrochance

Als Muhammad Yunus vor fünf Jahren für seine Idee der Armutsbekämpfung mittels Mikrokrediten mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war, erregte die Idee weltweit Aufsehen. Die wenigsten Interessenten  wissen aber, dass dieses Instrument, das von Yunus in Bangladesh erprobt wurde, auch in Österreich eingesetzt wird. 

Das Sozialministerium hat die Initiative „dermikrokredit.at“ entwickelt, mittels derer die Arbeitslosen über einen Kredit die Chance bekommen, als Kleinunternehmer durchzustarten. Grundvoraussetzung für die Gewährung  eines derartigen Kredites ist eine zündende Idee, die als Projekt bei der Beratungsfirma ÖSB Consulting eingereicht werden muss. Bei einer positiven Beurteilung wird das Geld von einer Bank und der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (AWS), der Förderbank des Bundes, zur Verfügung gestellt. 2016 konnten mit dem Europäischen Investitionsfonds Garantievereinbarungen abgeschlossen werden, durch die das Volumen der gewährten Kredite erweitert werden kann.

Das Pilotprojekt startete 2010, wobei neben der Erste Bank immer mehr Sparkassen als Kreditgeber fungieren. Bisher wurden bereits 533 Kredite mit einem Gesamtvolumen von 6,2 Mio. Euro ausbezahlt. Schließlich vergab schon Johann Baptist Weber, Gründer der Ersten oesterreichischen Sparcasse, Kredite an Kleingewerbetreibende, also quasi Biedermeier-Mikrokredite.

www.erstebank.at

www.dermikrokredit.at

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